Die größte Karibikinsel hat ihren Gästen weitaus mehr zu bieten als endlose Sandstrände und berauschende Salsa-Nächte. Kuba beeindruckt in erster Linie durch eine nahezu unberührte Natur und die kolonialen Prachtbauten der vergangenen Jahrhunderte.
Es nimmt daher nicht Wunder, dass ein Besuch der Altstadt von Havanna, La Habana Vieja, zum Pflichtprogramm eines jeden Touristen zählt. Die Altstadt steht mit ihrer barocken Kathedrale, dem herrschaftlichen Palacio de los Capitanes Generales und dem weltberühmten Hotel Ambos Mundos, in dem schon Ernest Hemingway regelmäßig zu Gast war, auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste. Auf den Besucher wartet hier zudem die monumentale Festungsanlage Castillo de los tres Reyes del Morro, welche die Stadt einst vor Piratenangriffen schützte und noch heute einen atemberaubenden Blick auf den Golf von Mexiko bietet.
Seit dem Sieg Fidel Castros über den Diktator Batista zeichnet sich Kuba nicht nur im lateinamerikanischen Vergleich durch ein hervorragendes Bildungs- und Gesundheitssystem aus. Für Kuba-Urlauber, die ihrer Gesundheit etwas Gutes tun wollen, stehen zahlreiche Kurhotels und Schönheitskliniken mit Physio- und Hydrotherapie, Akupunktur und Naturmedizin bereit.
Eine Erholung der ganz besonderen Art finden Naturliebhaber bei einer Wanderung durch den insgesamt 700 Quadratkilometer großen Nationalpark Alexander von Humboldt im Osten der Insel. Passionierte Wanderer können auch die dicht bewaldete Sierra Maestra erkunden, die bereits den Guerilla-Kämpfern um Fidel Castro als Unterschlupf diente. Aufgrund des tropisch-gemäßigten Klimas bietet sich in den Monaten von November bis April die angenehmste Reisezeit.