Handling von Werkzeug Akkus

Posted by admin on August-26-2009 Add Comments

Vor dem Kauf verschiedener Werkzeugmaschinen stehen Sie neben der Wahl des Herstellers und der damit in Verbindung stehenden Qualitätsansprüche und des Preises auch vor der Wahl, ob Sie sich für eine Maschine mit Netz- oder Akkubetrieb entscheiden sollen. Ist Ihre Entscheidung für die letztere Variante gefallen, kommt es darauf an, welche Ansprüche Sie an die Ergiebigkeit und die Ladezeit des Werkzeug Akkus stellen.
Für die Ergiebigkeit ist die Anzahl der Wattstunden entscheidend, die sich aus dem Produkt von den angegebenen Amperestunden und der Voltspannung ergibt. Über die Ladezeit entscheidet meist die Art des zugehörigen Ladegeräts. Bei der Verwendung eines Schnellladegeräts sollten Sie dabei unbedingt darauf achten, dass das Gerät mit einem Mikroprozessor, einer Temperaturüberwachung und einer automatischen Abschaltung ausgerüstet ist.

Werkzeug Akkus werden in der Regel im Spannungsbereich zwischen 7,0 und 24 Volt angeboten. Die zur Zeit noch gebräuchlichste Art ist sicher der Nickel-Cadmium-Akku, der recht Temperatur unempfindlich und gut für Geräte mit einer hohen Stromaufnahme, wie den Bohrschrauber, geeignet ist. Daneben sind Ausführungen aus Nickel Metallhydrid im Angebot, die über eine höhere Energiedichte aber eine kürzere Lebenszeit verfügen.
Bei neueren Geräten kommen zunehmend Lithium-Ionen Akkus zum Einsatz. Sie geben eine sehr hohe Leistung ab, benötigen nur kurze Ladezeiten aber zeigen Einschränkungen bei niedrigen Temperaturen. Erfahrungsmäßig schneiden die Werkzeug Akkus der Originalhersteller hierbei in keiner Weise besser ab, als hochwertige Nachbauten. Bei der Überlegung sich Ersatzteile für seine Maschinen zu erwerben kann man also getrost auch alternative Quellen zu der des Originalherstellers in Betracht ziehen.

Für eine längere Lagerung sollten Sie darauf achten, den Werkzeug Akku immer voll geladen bei Temperaturen zwischen 10°C und 30°C zu lagern. Jährlich sollte mindestens einmal neu geladen werden, wobei nach einer längeren Einsatz-Pause die volle Leistung erst nach mehreren Lade-Entlade-Zyklen wieder erreicht wird. Dies gilt übrigens auch vor dem ersten Gebrauch.
Bei der Entsorgung ist darauf zu achten, ob Ihr defekter oder verbrauchter Werkzeug Akku eine Schadstoff-Kennzeichnung in Form einer gekreuzten Mülltonne besitzt. Ist dies der Fall, muss er über den Handel oder an einer kommunalen Sammelstelle entsorgt werden.

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