In einem demokratischen Staat ist das Rechtswesen unabhängig von der gesetzgebenden und der ausführenden Gewalt. Kein Parlament und kein Regierungsmitglied darf Einfluß auf Richter ausüben um zu einem bestimmten Urteil zu gelangen. Damit unterscheiden sich die westlichen Staaten ganz eindeutig von Unrechtsstaaten, wie z.B. dem 3. Reich, der ehemaligen Sowjetunion, der DDR, China oder Nordkorea, in denen die richterliche Gewalt ein Instrument der Herrschenden bildet. Das Gerichtswesen in der Bundesrepublik gliedert sich vom Amtsgericht aufwärts bis zum Bundesverfassungsgericht. Bürger können unter bestimmten Umständen sogar den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg anrufen, dessen Urteile auch vom deutschen Staat akzeptiert werden. Rechtsanwälte vertreten ihre Mandanten vor Gericht. Ab Landgericht aufwärts herrscht in Deutschland Anwaltszwang. Rechtsanwälte mit abgeschlossenem 2. Staatsexamen vertreten die Interessen ihrer Mandanten und genießen dabei einen besonderen anwältlichen Schutz welcher vom Grundgesetz garantiert wird. Vor einiger Zeit wurde eine heiße Diskussion darüber geführt, ob Anwälte von Staatswegen abgehört werden dürfen. Einige Anwälte schließen sich zu größeren Kanzleien zusammen wie z.B. die Kanzlei Schneider Stein & Partner in Hamburg und Kiel für Familienrecht. Andere Anwälte bevorzugen eine eigene individuelle Kanzlei. Manche Anwälte spezialieren sich auf ein bestimmtes Fachgebiet - z.B. Herr Olsen als Anwalt für Arbeitsrecht in München. Jede Stadt in Deutschland verfügt über Vielzahl von Anwälten und Rechtsanwaltskanzleien. Auch in kleinen oder mittelgroßen Städten gibt es ein ausreichendes Angebot von rechtlicher Unterstützung um rechtliche Interessen notfalls auch vor Gericht vertreten lassen zu können. Herr Kaiser ist ein Anwalt in Bielefeld, der seine Klienten in verschiedenen Fachgebieten professionell vertritt und die Interessen seiner Klienten notfalls auch vor Gericht durchsetzen kann.